Liebe Kaltererinnen und Kalterer,
es gibt Momente, in denen sich in einer Gemeinde die Stimmungslage schlagartig verändert. Weil plötzlich alles auf einen Brand blickt. Weil innerhalb weniger Minuten aus einem gewöhnlichen Tag ein Ausnahmezustand wird. Weil Sorgen, Unsicherheit und die Hoffnung, dass niemand zu Schaden kommt, auf einmal alles andere überlagern.
Der Großbrand der vergangenen Tage war ein solcher Moment.
Mein aufrichtiger Dank gilt den über 200 größtenteils ehrenamtlichen Einsatzkräften, die mit außergewöhnlichem Engagement, höchster Professionalität und vereinsübergreifender Zusammenarbeit im Einsatz standen. Ihr habt Schlimmeres verhindert und einmal mehr gezeigt, wie unverzichtbar wichtig die Zivilschutzorganisationen für unsere Gemeinde sind.
Ein besonderer Dank gilt der Einsatzleitung mit Lagedarstellung sowie allen Feuerwehrmännern im Einsatz für die umsichtige und professionelle Führung dieses herausfordernden Einsatzes. Im Einsatz standen aber auch das Weiße Kreuz, der Gemeindebauhof und viele weitere Behörden. Ein großer Dank gilt unserem Altenheim, in dem wir Anrainer für eine Nacht unterbringen konnten.
Weil Zivil- und Bevölkerungsschutz zu meinen Aufgaben gehören, war ich heute erstmals selbst Teil der Einsatzleitung und konnte mich dabei aus nächster Nähe von der außergewöhnlich professionellen, vergleichsweise ruhigen und bestens koordinierten Arbeitsweise aller Beteiligten überzeugen.
Der betroffenen Unternehmerfamilie wünsche ich von Herzen viel Kraft, Zuversicht und Gesundheit. Möge es gelingen, das Geschehene Schritt für Schritt zu bewältigen und bald wieder mit Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft blicken zu können!
Euer Bürgermeister
Christoph Pillon